La Jetée-Adaption im arsenal 4

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Das Forum-Expanded präsentiert im arsenal 4 wechselnde installative Arbeiten aus mehreren Forum-Expanded-Jahrgängen, nachdem die Ausstellung „part of the Problem“ coronabedingt beendet werden musste.  Von Donnerstag bis Sonntag (13:30 – 17:30 Uhr) kann bis zum 6. September eine Auswahl von Arbeiten gezeigt werden. Besonders empfehlenswert ist 2026 von Maha Maamoun (Ägypten 2010, OmE, 9‘). Der Film basiert auf dem Roman „The Revolution of 2053“ von Mahmoud Uthman und greift eine eine Szene von La Jetée (1962) von Chris Marker auf. Ein Zeitreisender erzählt seine Vision von der Zukunft der Pyramiden in Ägypten im Jahre 2026…

 

Filmpostkarten auf der Online-Filmgalerie der Cinémathèque française

Erstmalig seit 1985, so heisst es in der entsprechenden Pressemitteilung der Cinémathèque française , ist der Öffentlichkeit die Filmaufführung verwehrt. Selbst zu Kriegszeiten, war dies nicht der Fall. Auch Dreharbeiten sind eingestellt. Der Zuschauer vermag den schier grenzenlosen Inhalt aus dem Internet zu bemühen, aber ist das wirklich vergleichbar mit dem Kino?

Die Cinémathèque française hat weltweit Filmemacher*innen dazu aufgefordert, filmische Postkarten an sie zu verschicken, Flaschenpost, Filme wie Nachrichten, Kurzfilme, umgesetzt „mit ohne“ Mitteln.

Wie erleben sie die Quarantäne? Diese Lettres Cinéma sind hier zu begutachten: LINK

 

 

Chris Marker in Berlin auf der Berlinale 2020

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On vous parle de Paris: Maspero, les mots ont un sens, ein Dokumentarfilm von 1970 mit François Maspero. „Ein Verleger lässt sich nicht mit Worten definieren“. Der Film entstand im Rahmen der militanten Filmgruppe SLON, wie sich u.a. zum Ziel gemacht hatte Gegeninformationen zu den staatlich veranlassten Medien zu liefern.

Zusammen mit weiteren Filmen im Bereich Antikriegsfilm, wird der Film von Marker sowohl im Jubiläumsprogramm der Berlinale als auch in der Ausstellung PART OF THE PROBLEM der inzwischen 15. Ausgabe des FORUM EXPANDED zu sehen sein. Vertreten ist auch die Künstlergruppe The Otolith Group mit ihrer Arbeit INFINITY minus Infinity, die sich immer wieder direkt auf Marker bezieht und damit seinerzeit den Turner-Preis gewann.

 

 

Essayistik als Gesellschaftsbild Textbekenntnisse. Von schonungslosen Essayistinnen

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Ein interessanter Beitrag des Deutschlandfunks, welcher sich mit dem Ich als Narrativperspektive beschäftigt. In vielen Filmessays stellt sie eine bewährte Maßnahme der Subjektivierung dar. So generiert die Briefform, eine gespiegelte Variante der 1. Person Singular, die stets von der 3. Person Singular eingeleitet wird („Er schrieb mir…“), den so benötigten Mehrwert an Aufmerksamkeit in SANS SOLEIL. Die rekurrente Setzung innerhalb des Films, in welcher der Wechsel von der 3. in die 1. Person erfolgt, tranchiert die Handlung in Intervalle die der Betrachter erwartet, gleichwohl strukturiert sie.

Der Beitrag des Deutschlandfunks verweist u.a. auf den individualisierten Zeitgeist, welchem das Ich einerseits fast schon naturgemäß anhaftet, gleichzeitig aber auch schon dem Überdruss gefährlich nahe kommt in der Literatur.

ARTIKEL

 

Von Politik und Poetik: L‘Héritage de la Chouette von Chris Marker

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Ein Seminar an der Uni Wien am Institut für Theater- Film und Medienwissenschaften widmet sich am kommenden Sonntag der legendären Fernsehserie L‘Héritage de la Chouette (1989) von Chris Marker. Zusammen mit Thomas Tode, Helmut Färber und Werner Rappl, werden die 13 Folgen der Serie (à 26 Min.) hintereinander projiziert und hinterher diskutiert.

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Politik und Poetik kollidieren naturgemäß nicht sehr oft miteinander. Marker kontrastiert in dieser Fernsehproduktion die griechische Antike mit ihren Errungenschaften und ihrer Bilderwelt mit der Gegenwart und Zukunft. So könnte intelligentes Fernsehen aussehen: kreativ und anspruchsvoll. Folgerichtig wurde die Serie nur ein einziges mal im französischen Fernsehen ausgestrahlt.

Die Zeitschrift Maske und Kothurm hat eine Doppelausgabe dazu veröffentlicht:    Jg. 63, 2-3, LINK

Das Programm der Universität Wien ist hier zu einzusehen.

 

DEFA Matinee mit Eduard Schreiber, 02.11.2019 beim DOK Leipzig

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Drehstab in Moöjobka (v.l. Andreas Wolf, Eduard Schreiber, Rainer Schulz, Regine Kühn)(Foto: Gerd Jäckel)

 

Am 02.11.2019 werde ich im Rahmen der diesjährigen DEFA Matinee des DOK Leipzigs, gemeinsam mit Eduard Schreiber, einige seiner Filme betrachten und diskutieren. Die zwei Programmslots bestehen jeweils aus einem Lang- und einem Kurzfilm.

Alle vier Filme sind hier zu überblicken.

Vor allen Dingen sein Werk Zone M ist ein selten präsentiertes Stück, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

 

Slot 1 (2 Filme): 10 Uhr

– Östliche Landschaften (19′)
– The time is now – jetzt ist die Zeit (100′)

Slot 2: (2 Filme): 12:30 Uhr

– Wissen Sie nicht, wo  Herr Kisch ist? (13′)
– Zone M (97′)

Passage Kinos Wintergarten / Leipzig

 

Bildnachweis: Bildrechte liegen bei Eduard Schreiber.

Dreh mit Eduard Schreiber im Kasten

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Ein wundervoller Tag geht zu Ende, den ich als ganz besonders bereichernd empfand. Der wirklich bemerkenswerte Filmemacher, Autor und Essayist Eduard Schreiber stand für meinen Film Rede und Antwort. Ein Gespräch, das sehr gehaltvoll und inspirierend zugleich war. Selbstverständlich muss man sie suchen, diese Art von intellektuell-elastischen und dennoch bescheidenen Geister. Ich bin sehr froh mit dem Eindruck heimgekehrt zu sein, dass dieser Tag ein wichtiger gewesen sein muss.

 

Desktopessay „All That Is Solid“, von Louis Henderson

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Eine schöne Arbeit, schon 2014 realisiert, greift die Fensterüberlappungsästhetik auf und schafft damit visuelle Disruption, die den Kontext der Arbeit perforiert. Überlagerung des Bilds als Versinnbildlichung der Überlagerung und der Gegensätze der heutigen Datenwelt. Das Archiv als inzwischen heiß verhandelter Gegenstand so einiger Auseinandersetzung in Kunst und Film, ist auch hier Angelpunkt der Erzählung, konstelliert mit Texten und Google-Suchanfragen. Als Netzcollage, ein Arrangement des Kontrollverlusts.

TRAILER

Das Essayfilmfestival London: 22.03.-04.04.19

Das in seiner Art recht einzigartige Essayfilmfestival, welches unter anderem von der Inhaberin des Lehrstuhls für Film- und Medienwissenschaft am Birkbeck College der Universität London Laura Mulvey in London veranstaltet wird, und das eine Kooperation zwischen dem Birkbeck Institute for the Moving Image und dem Institute of Arts darstellt, zeigt eine ganze Reihe von zeitgenössischen Filmemachern, die sich dem Essayismus angenommen haben.

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Geografisch geht es von Argentinien über Hong Kong, in den Iran, Mexico, den USA, in den Libanon, nach Nigeria und nach England.

Die Regisseurinnen und Regisseure: Mania Akbari & Douglas White, Andrea Bussmann, Dora García, Christopher Harris, Mary Jirmanus Saba, Bo Wang & Pan Lu, Onyeka Igwe and Jessica Sarah Rinland, allesamt benutzen den Essayfilm auf unterschiedliche Art und Weisen, gewiss jedoch fragend und abtastend in ihren Modi.

Das vollständige Programm findet sich hier.