Der Film als Forschungsmethode – Symposium in Bremen angekündigt für 2017

Die Universität Bremen bereitet ein Symposium vor, welches sich explizit mit dem Film als Forschungswerkzeug auseinandersetzt. Vom 03. – 07. Mai 2017 (der Aufruf zur Einreichung von Papern ist soeben beendet worden).

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Ein Auszug aus dem Ausschreibungstext:

„Als Filmessay kann Film analog zum philosophischen Essay als Methode des Denkens und Schreibens eingesetzt werden. Zudem kann Film als Quelle in der Geschichtsschreibung dienen oder als audiovisuelle Form eine Geschichte der Vorstellungen und Wünsche der Menschen entwerfen. Schließlich liefert Film im Kontext der künstlerischen Forschung methodische Zugänge zum Schnittfeld von Wissenschaft und Kunst, die vom Experimentalfilm über den Dokumentarfilm bis hin zu zeitgenössischen Formen der „interactive documentaries“ und Video-Essays reichen – aber auch Spielfilmformate umfassen.“

Das interdisziplinäre Symposium wird anhand von Experten_innen aus der Film-, Kultur- und Geschichtswissenschaft sowie aus angrenzenden Gebieten einem Gegenstand beizukommen versuchen, der es traditionell schwer hat in den etablierten wissenschaftlichen Disziplinen methodisch Erwähnung zu finden, über dessen Faszination disziplinübergeifend jedoch kein Zweifel besteht. Vielleicht ist es gerade die ungezügelte schein infinite gestalterische Freiheit, gepaart freigeistiger Federführung, welche gerade auf die formbehafteten Wissenschaften eine gewisse Attraktivität ausübt. 

Vollständige Ausschreibung als PDF

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