Veranstaltungshinweis: Symposium zum Schweizer Experimentalfilm in Zürich

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Im Zentrum des Interesses stehen bei der Ausstellung samt des angefügten Symposiums namens „Film Implosion“, zugegeben etwas salopp formuliert, der Schweizer Experimentalfilm. Es geht darum kaleidoskopisch auf eine Zeit zurückblicken, als die Ordnung des Filmischen bzw. der Begriff des Filmischen an sich, entschieden in Frage gestellt wurde.

Zwischen den 1960er und 1980er Jahre spiegelte der Schweizer Film die Welt ab, und hinterließ zu dieser Zeit Spuren stark konturierte aber weitgehend unbekannte Spuren für die Nachwelt. Ob die Veranstalter darauf hinweisen wollen dass der Umgang mit dem Filmischen heutzutage nicht mehr radikal genug ist, zu sehr technikverspielt- und -verliebt, aber bei Weitem nicht inhaltlich?

Nonformistische Arbeiten von beispielsweise John M. Armleder, Dieter Roth, Fredi M. Murer oder H.H.K. Schoenherr lassen den Umgang mit dem Medium explorisch erscheinen, oder aber wie eine erste Form ästhetischer Forschung, die nicht wie der Essay zwingend intellektuell angelegt ist, dafür aber vielleicht noch mehr befreit von jeglichen Konventionen.

Weiterführende Informationen: LINK

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