Kompilations-, Foundfootage-, Orphan- oder Essayfilm?

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Jüngste Forschungsbemühungen so einiger Filminstitutionen im Bereich des Archivs machen deutlich, welch Signifikanz der Umgang mit den überbordenden Materialanhäufungen seit Anbeginn des speicherbaren Films bzw. Videos haben. Der Aspekt des Kulturellen Erbes spielt hier eine basale und wichtige Rolle. Die andere Perspektive ist aber auch denkenswert: Immer mehr FilmemacherINNEN umgehen den Eigendreh und (re-)interpretieren vorgefundenes Material. Videoplattformen sind nichts anderes als Bewegtbilddatenbanken, und stellen einen schier unbegrenzten Fundus an Inhalten zur Verfügung. Diesem Phänomen widmet sich in diesem Jahr das Haus des Dokumentarfilms. »Fakes, Fakten, Footage« heißt der Tagungstitel von Dokville 2017 – stattfinden wird das Ganze in Stuttgart. Genaueres zum Programm ist gegenwärtig noch nicht vorliegend.

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