Chris Marker und das audiovisuelle Archiv, eine Dissertation von Oliver Mayer

In seiner Dissertation von 2016 an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die nebenbei Sven Kramer mit betreute (Autor von Der Essayfilm, zusammen mit Thomas Tode), nimmt sich Mayer einer komparatistischen Analyse zweier Filme Markers an, um anhand dieser die äußerst tiefe Reflexionsarbeit des Filmemachers hervorzuheben. Dies vollzieht Mayer, indem er Theorien von Walter Benjamin und Aby Warburg mit einbezieht, was sich im Verlauf der Arbeit, als eine wohl choisierte Maßnahme zeigt.

Bildschirmfoto 2017-10-27 um 17.29.53

Besonders stark sind immer wieder die Versuche, Markers Verknüpfungstechnik nachzuvollziehen, sie zu dechiffrieren. Eine der wirklich lesenswerten Forschungsarbeiten zu Marker, der – in ähnlicher Qualität – hoffentlich noch weitere Arbeiten folgen werden.

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