Workshop mit Alexander Kluge: am 7.12. im Folkwang

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Das Folkwang in Essen veranstaltet im Rahmen der gegenwärtigen Alexander Kluge-Ausstellung eine Denkreihe namens  „Im Rausch der Arbeit“. Diese versucht kaleidoskopartig – denn welch Annäherung wäre hierzu besser geeignet – die Arbeitsweise von Kluge zu skizzieren. Die Formate, in welchen die Veranstaltungen stattfinden, sind: Auftritt, Dialog, Podium. Wie das Folkwang schreibt, so „[…] sollen das Pluriversum Kluges in seiner kontinuierlichen Entstehung vor Augen führen.“

Das vollständige Programm als PDF.

Am 7.12. gibt es Gelegenheit, einem Workshop-Marathon beizuwohnen (Format PODIUM).

Ginge da ein Wind / Könnte ich ein Segel stellen.
Wäre da kein Segel / Machte ich eines aus Stecken und Plane.

Namhafte ExpertenINNEN sowie Kluge selbst, widmen sich ganztägig der Frage, wie mit Radikalität umzugehen ist in einer Zeit, in der sie notwendig geworden ist.

 

Sämtliche Bildrechte gehören dem Folkwang Museum. 

 

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Trinh T. Minh-ha in Berlin

Am 4.12. um 18-20 Uhr hält die Filmemacherin, Autorin, Komponistin, Literaturtheoretikerin und Professorin in Rhetorik und Gender and Women’s Studies an der University of California, Berkeley Trinh T. Minh-ha  im Rahmen der Ringvorlesung  „Künste dekolonisieren. Ästhetische Praktiken des Lernens und Verlernen“ vom Graduiertenkolleg Das Wissen der Künste an der UdK einen Vortrag.

Ort:
Universität der Künste Berlin
Hardenbergstr. 33
10623 Berlin
Raum 158

Am 5. Dezember beehrt Trinh T. Minh-ha das Kino Arsenal. Zu sehen ist ihr Film Forgetting Vietnam aus 2015, gefolgt von einem Gespräch zwischen Minh-ha und Marc Siegel. Gezeigt wird dieser im Rahmen der obigen Ringvorlesung.

Der Film kam zum vierzigsten Jahrestag des Kriegsendes in Vietnam heraus.

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Programm:

5.12., 19.30h

FORGETTING VIETNAM   Trinh T. Minh-ha   2015   OmE 90‘

Kino Arsenal
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

 

 

 

Un_bewegt. Über eine Ästhetik der Langsamkeit in Bewegtbildern.

Der schöne Artikel auf dem Blog www.entkunstung.com widmet sich der temporalen Stauchung bzw. Streckung in Filmen. Die zentrale Frage: Wie verändern langsame Bilder die Wahrnehmung der Zuschauer?

„Sowohl die Verlangsamung von Echtzeit als auch unbewegte Einstellungen langer Dauer vergegenwärtigen die Rezeptionszeit.“

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Weiter heisst es:

„Die Entschleunigung fungiert als kritisches Medium, das zeitliche und räumliche Erfahrungen intensiviert.“

Der Beitrag ist sinnvoll aufgebaut und bietet eine kleine Kulturgeschichte der Entschleunigung im Bewegtbild. Absolut lesenswert!

LINK zum Artikel

„Harun Farocki: Nacheinander / Nebeneinander“, am 20. bis 30. November im ARSENAL

Das Arsenal zeigt den dritten Teil der Retrospektive „Harun Farocki: Nacheinander / Nebeneinander“

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Zu erwähnen ist auch Ausstellung „Harun Farocki: Mit anderen Mitteln – By Other Means“ (kuratiert von Antje Ehmann und Carles Guerra) im Neuen Berliner Kunstverein sowie der Publikation der Fragment gebliebenen Autobiografie.
Für weitere Informationen: www.arsenal-berlin.de

Morgen: GODARD in 3D plus zwei seltene Kurzfilme

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Zugegeben, man muss dafür in Paris sein, aber es könnte sich lohnen. Schließlich ist es Fabrice Aragno persönlich, der diese Mikro-Filmreihe präsentiert.  Mit Aragno hat Godard von 2002 an bereits vier Filmen gearbeitet.
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Gezeigt werden morgen (51 Rue de Bercy, 75012 Paris) ab 19 Uhr:
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Jean-Luc Godard

Frankreich / 2012 / 17 Min / Digital

Jean-Luc Godard, Fabrice Aragno

Schweiz / 2012 / 16 Min / Digital

Jean-Luc Godard

Frankreich / 2012 / 70 Min / DCP

Mit Héloïse Godet, Kamel Abdelli, Richard Chevallier.