Das Essayfilmfestival London: 22.03.-04.04.19

Das in seiner Art recht einzigartige Essayfilmfestival, welches unter anderem von der Inhaberin des Lehrstuhls für Film- und Medienwissenschaft am Birkbeck College der Universität London Laura Mulvey in London veranstaltet wird, und das eine Kooperation zwischen dem Birkbeck Institute for the Moving Image und dem Institute of Arts darstellt, zeigt eine ganze Reihe von zeitgenössischen Filmemachern, die sich dem Essayismus angenommen haben.

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Geografisch geht es von Argentinien über Hong Kong, in den Iran, Mexico, den USA, in den Libanon, nach Nigeria und nach England.

Die Regisseurinnen und Regisseure: Mania Akbari & Douglas White, Andrea Bussmann, Dora García, Christopher Harris, Mary Jirmanus Saba, Bo Wang & Pan Lu, Onyeka Igwe and Jessica Sarah Rinland, allesamt benutzen den Essayfilm auf unterschiedliche Art und Weisen, gewiss jedoch fragend und abtastend in ihren Modi.

Das vollständige Programm findet sich hier.

Der Vorgriff einer Webdoku: Immemory von Chris Marker

Immemory, ein CD-ROM-Projekt von Chris Marker aus dem Jahre 1997. Im Grunde, kann man sagen, griff Marker der späteren interaktiven Wekdokumentation vor, in diesen sich durch eine Geschichte geklickt werden kann und muss, um sich das Werk zu vergegenwärtigen. Das, wodurch man hier hindurchzuschreiten die Möglichkeit hat, dürfte nichts anderes sein als das Gedächtnis von Chris Marker. Inzwischen, 22 Jahre später, hat sich jemand die Mühe gemacht eine lineare Fassung von Immemory abzufilmen. Zu sehen ist dies auf YouTube. Zugegeben, diese über vier Stunden lange Version kann etwas lang erscheinen bei der Betrachtung. Immemory ist nun nach einigen Jahren wieder käuflich zu erwerben bzw. gibt es gerade in diesem Moment nur noch ein Exemplar zu kaufen (Immemory).

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Die partiell geheimgehaltene Webseite Gorgomancy, stellt, neben der ins Interaktive übersetzten Version von Immemory, eine ganze Menge sonstiger Informationen zu den Arbeiten von Chris Marker zur Verfügung. Enjoy!